3. Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehren der Gemeinde Sonnefeld

Alle Hände voll zutun hatten die Jugendgruppen der örtlichen Feuerwehren aus der Großgemeinde beim dritten Berufsfeuerwehrtag, die heuer am Feuerwehrheim Wörlsdorf stationiert waren.

Von dort rückten sie gleich mehrmals zu den angenommenen Einsätzen aus, und zeigten in beeindruckter Weise der Bevölkerung, wie vielschichtig die Arbeit der Feuerwehren ist. Rund 30 Nachwuchskräfte bis 18 Jahren waren mit ihren Jugendwarten den ganzen Tag über mit Spaß bei der Sache und legten auch die Jugendflamme der Stufe 1 ab, die am frühen Abend Kreisjugendwart Thomas Schilling mit Kreisbrandmeister Jochen Mann an die elf erfolgreichen Teilnehmer überreichte. Der Berufsfeuerwehrtag war die ideale Gelegenheit sich untereinander näher kennen zu lernen, miteinander zu arbeiten und auch die Geräte und Fahrzeuge der jeweiligen Wehren einzusetzen. Im Vorfeld trafen sich die Jugendwarte, um die fiktiven Einsätze zu planen und die jeweiligen Übungsobjekte in Augenschein zu nehmen. Nachdem Details geheim gehalten wurden, übten die Mädels und Jungs den Ernstfall unter realistischen Bedingungen und arbeiteten Hand in Hand zusammen. Beim Brand auf dem landwirtschaftlichen Anwesen der Familie Kunick in Sonnefeld löschten sie den Kuhstall mit Wasser aus den Tanklöschfahrzeugen ab und schützten die Nebengebäude durch Wasserkühlung.

Kenntnisse aus der Ersten Hilfe wandten die Jugendgruppen beim Verkehrsunfall auf dem ehemaligen Firmengelände „Schmidt“ in Hassenberg an, nachdem angenommen wurde, dass es bei diesem Unfall auch Verletzte gab. Außerdem legten sie einen Schaumteppich, um Schäden durch auslaufende Flüssigkeiten aus dem Fahrzeug zu verhindern. Beim Brand auf dem landwirtschaftlichen Anwesen der Familie Müller in Weickbach wurde zur Wasserentnahme aus dem Löschteich eine lange Schlauchstrecke aufgebaut. Einem Flächebrand am Steinbruch in Gestungshausen machten die Nachwuchskräfte ebenfalls den Garaus, obwohl dort aufgrund des schwer zugänglichen Geländes der Einsatz von großen Fahrzeugen nicht möglich war. Selbst der letzte Brandeinsatz, zu dem sie nach Einbruch der Dämmerung auf den ehemaligen Kompostierplatz in Zedersdorf gerufen wurden, ließ die jungen Feuerwehrkameradinnen und –kameraden unbeeindruckt, die auch hier souverän ans Werk gingen. Zu sehen war an diesem Tag auch die in Ebersdorf stationierte Drehleiter, auf der im Ernstfall die Gemeinden der Region Süd-Ost zurückgreifen können.

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