Kirchweihübung 2012

 

Kirchweihübung 2012

 

Sonnefeld, 18. September 2012 - Die alljährliche Kirchweihübung der Freiwilligen Feuerwehr Sonnefeld fand bei herrlichem Sonnenschein und zahlreichen Zuschauern in der Domäne statt

 

In schon mittlerweile gewohnter Weise absolvierten wir am Nachmittag des Kirchweihdienstags um 15:30 Uhr die alljährliche Kirchweihübung. In diesem Jahr griffen wir die Themen Gefahrgut und THL auf und zeigten in einer zweigeteilten Übung die Möglichkeiten unserer Wehr. Ebenso nahm die BRK Bereitschaft Sonnefeld mit 3 Personen daran teil.

 

Besonders zu erwähnen ist, dass für dieses Ereignis wieder viele aktive Mitglieder extra Urlaub oder Überstunden nahmen, was die Identifikation mit mit dem Feuewehrdienst widerspiegelt - Dankeschön!!!

 

Angenommen wurde ein PKW Unfall mit einer eingeklemmten Person. Während des Unfallgeschehens wurde ein mit Gefahrstoff gefüllter und nicht gesicherter Kunststoffkanister aus dem Fahrzeug auf die Straße geschleudert.

 

Nach der Alarmierung durch die ILS Coburg rückten nacheinander das MZF, das TLF 16/25 und der GW-L1 gefolgt vom RTW aus. Nach kurzer Zeit folgte auch noch das HLF 20/16. An der Unfallstelle angekommen bestand die Aufgabe der Besatzung des TLF 16/25 und des GW in der Bergung des Gefahrguts, während durch die Mannschaft des HLF 20/16 die Unfallstelle abgesichert wurde. Unter Einsatz von Chemikalienschutzanzügen wurde der Kunststoffkanister mit dem vermeindlich gefährlichen Inhalt geborgen und anschließend in einer Kunststoffwanne zwischengelagert. Zwischenzeitlich bereiteten die Kameraden vom GW-L1 einen provisorischen Dekontaminationsplatz vor.

 

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Den Ablauf der einzelnen Schritte kommentierte 1. Kommandant Dirk Bauer, so dass die zahlreich anwesende Bevölkerung einen guten Einblick in unsere Arbeit bekommen konnte. Er erwähnte auch, dass im Ernstfall für den Umgang mit Gefahrgut die Feuerwehr Rödental inkl. der entsprechenden Ausrüstung alarmiert wird, da wir nicht über die notwendige Ausrüstung verfügen. Ebenso begrüßte er die anwesenden Vertreter der Gemeinde, die Führungskräfte der Inspektion und die ehemaligen Aktiven unserer Wehr.

 

Im zweiten Teil der Übung stand die Rettung des eingeklemmten Fahrers auf dem Plan. Hier legten wir Wert auf eine für die Zuschauer anschauliche Darstellung und so erfolgte der gesamte Ablauf in einzelnen Schritten, die wiederum fundiert kommentiert wurden.

 

Nach dem Aufbau des Bereitstellungsplatz für die benötigte Ausrüstung wurde das Fahrzeug stabilisiert und ein Erstzugang durch das Entfernen der Fahrertür geschaffen. Anschließend führten die Kameraden der BRK-Bereitschaft eine Erstversorgung des Unfallopfers durch. Es folgten die Schritte Schutz des Patienten vor weiteren Gefahren durch Glassplitter und Metallteile, Entnahme der restlichen Glasscheiben und abschließende Entfernung des kompletten Fahrzeugdachs. Jetzt konnte der verletzte Fahrer mit Hilfe des Spineboards aus dem Fahrzeug gerettet und dem mittlerweile dezimierten Rettungsdienst übergeben werden. Denn wie es im richtigen Leben so ist, wurden während der Übung die First Responder zu einem echten Einsatz alarmiert und 2 Kameraden wickelten diesem mit dem RTW ab.

 

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Nach der Übung nutzen viele Bürger die Möglichkeit sich die verwendeten Geräte für die technische Hilfeleistung aus der Nähe anzuschauen und auch einmal selbst in die Hand zu nehmen. Dabei waren sie teilweise von dem Gewicht dieser Ausrüstungsgegenstände überrascht. Die kleinen Mitbürger nutzten derweilen die Chance und erkundeten das HLF.

 

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Den Abschluss bildete ein gemeinsames Essen aller beteiligten Kameraden und Kameradinnen in der Gastwirtschaft Bauer. Hierzu waren traditionell auch alle ehemaligen aktiven Feuerwehrler, ebenso wie die Vertreter der Gemeinde und der Kreisbrandinspektion eingeladen.

 

An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei der Bevölkerung für das zahlreiche Interesse an unserer Kirchweihübung. Wir hoffen, dass wir Ihnen eine interessante Übung zu den Themen Gefahrgut und THL bieten konnten. Ebenso freuen wir uns über Jeden, der Interesse an unserer vielfältigen und interessanten Arbeit hat und vielleicht unsere Mannschaft, sei es die aktive Wehr oder auch die Jugendfeuerwehr, unterstützen möchte. Informationen erhalten Sie bei allen Kameraden. - srm -